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Weihnachtsbrief 2020 als PDF

Weihnachtsbrief 2020

Flyer zum nuen Themenband

Zur Psychdynamik kreativen Gestaltens

Terminverschiebung der Fachtagung

„Gegen den Strich – wahrnehmen, reflektieren, gestalten im Kontext Kunsttherapie“ auf den 1. und 2. Oktober 2021

Die besondere Situation in der Corona Krise – mit der schlecht absehbaren Entwicklung der Rahmenbedingungen in den nächsten Monaten – hat das Organisationsteam an der Katholischen Hochschule Freiburg nach intensiver, interner Beratung zu der Entscheidung gebracht, die für den 9. und 10. Oktober 2020 geplante Fachtagung „Gegen den Strich: wahrnehmen – reflektieren – gestalten im Kontext der Kunsttherapie“ an dem Termin nicht durchzuführen. Davon ist auch die für den Termin in Freiburg geplante Mitgliederversammlung des DFKGT betroffen, die ebenso mit einer größeren Anzahl von Teilnehmenden rechnet und aus den genannten Gründen ebenfalls nicht hier stattfinden kann.

Die kunsttherapeutische Fachtagung wird daher auf den Herbst des Folgejahres verschoben und am 1. und 2. Oktober 2021, mit genau den gleichen Rahmenbedingungen (als DFKGT Tagung, mit IGKGT, mit gleichem Thema, mit DFKGT-Mitglieder­versammlung, Kunstaktion etc.) in Freiburg von der Wissenschaftlichen Weiterbildung Kunsttherapie am IAF ausgerichtet.

Das Organisationsteam freut sich über alle Teilnehmenden, die schon jetzt Interesse an dieser Veranstaltung haben. Ein entsprechender Call for Posters bzw. Call for Papers erfolgt Anfang 2021 über die bekannten Infokanäle.

Dr. Henriette Schwarz

Prof. Dr. Monika Wigger

Prof. Dr. Ruth Hampe

Gegen den Strich
Wahrnehmen – Reflektieren – Gestalten
im Kontext der Kunsttherapie

Die Tagung widmet sich besonderen Kontexten rezeptiver und aktiv-gestaltender Kunsttherapie. Ausgangslage ist die Annahme, dass die sinnliche Wahrnehmung von Kunstwerken wirksam ist und einen besonderen Möglichkeitsraum eröffnet. Für die Kunsttherapie erschließt diese spezifische Qualität der Kunstrezeption einen erweiterten Beziehungs- und Gestaltungsraum.

Um einen resonanzschaffenden Diskurs zu ermöglichen, ist derzeit ein umfassendes Programm in Planung, welches praktische und theoretische Beiträge aus den Themengebieten Kunst und Kunsttherapie und den Bezugswissenschaften wie Psychologie, Medizin, Soziologie, Pädagogik, Philosophie und Theologie beinhalten wird.

Die Veranstaltung richtet sich an ein Fachpublikum der Kunsttherapie, Kunstwissenschaft, Gesundheitswissenschaften und Pädagogik, die Mitglieder der beteiligten Fachverbände sowie an Studierende der jeweiligen Fachrichtungen und an andere Interessierte.

Nähere Information und Online-Anmeldung ist demnächst über die Website der Katholischen Hochschule möglich: www.kh-freiburg.de/kt-tagung2020

Entwurf, Planung und Organisation obliegt dem Team der Wissenschaftlichen Weiterbildung Kunsttherapie des Instituts für Angewandte Forschung, Entwicklung und Weiterbildung (IAF) der Katholischen Hochschule Freiburg in Kooperation mit dem Deutschen Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie (DFKGT) und der Deutschen Sektion der Internationalen Gesellschaft für Kunst, Gestaltung und Therapie (IGKGT).

Call for Papers

Für Workshops können theoretische (45 Min.) oder praktische (90 Min.) Vorschläge eingebracht werden. Die Beiträge können in die zur Tagung geplanten Publikation aufgenommen werden. Bitte senden Sie Ihre Themen bis zum 16.3.2020 mit Titel, Abstract und Angaben zur Person an henriette.schwarz@kh-freiburg.de.

Call for Posters

Es wird eine Poster-Präsentation geben, Format Din-A-1, gedruckt. Bitte senden Sie themarelevante Beiträge bis zum 16.3.2020 als Vorschau an henriette.schwarz@kh-freiburg.de.

Dr. Henriette Schwarz
Prof. Dr. Monika Wigger
Prof. Dr. Ruth Hampe
Elisabeth Schätzle
Tjard de Vries

 

Mitgliedsbrief 2019

Mitgliederbrief-19

 

Zum Gedenken an Wally Kaechele

Wally Kaechele, geboren am 13.12.1929 und verstorben am 01.10.2019, gehörte mit zu den Mitgliedern der Gründungsversammlung der Deutschen Sektion der Internationalen Gesellschaft für Kunst, Gestaltung und Therapie vom 02.03.1985 in Heidelberg. Sie wurde  als stellvertretende Vorsitzende auf der Gründungsversammlung gewählt und war später als langjährige zweite Vorsitzende in der Deutschen Sektion der IGKGT tätig. Als Pionierin der Tanztherapie und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes hat sie sich mit Ihrem ungebrochenen Engagement für die Künstlerischen Therapien eingesetzt. Mit ihrer Fröhlichkeit und tatkräftigen, inspirierenden  Haltung bleibt sie uns in guter Erinnerung.

In tiefer Dankbarkeit Ruth Hampe

Zum Gedenken an Prof. Dr. Heinfried Dunker

Am 29. Mai 2019 ist unser zweiten Vorsitzender Prof. Dr. Heinfried Dunker nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Stets hat er die Gesellschaft durch sein umsichtiges Handeln, seine Verlässlichkeit und Vertrauenswürdigkeit unterstützt. Wir, die wir ihn über viele Jahre kennen und in unterschiedlichen Bereichen begegnet sind, trauern um ihn. Noch zur Tagung im Dezember in Berlin war er anwesend und hat mit kritischen Kommentaren die Diskussionen befruchtet. Seine eigenen Beiträge sind zum Teil in den beiden letzten Themenbänden dokumentiert und verweisen auf seine wissenschaftliche Prägnanz. Als er uns seine Diagnose mitteilte, blieb ihm nicht mehr viel Zeit, auch wenn wir alle auf einen anderen Ausgang gehofft haben.

Unser tiefer Dank gilt seinem Verständnis in der Unterstützung der Gesellschaft, seiner Umsichtigkeit und seinem Engagement in der Sache für die Künstlerischen Therapien. Wir werden ihn vermissen, wenn es um konstruktive Beiträge auf dem Gebiet der Psychosomatischen Medizin, Psychotherapie und –analyse geht, in der Aufrichtigkeit für Sachfragen und vieles mehr.

Monika Wigger und  Ruth Hampe stellvertretend für die  Deutsche Sektion der IGKGT

 

Auch im Vorstand der mit uns kooperierenden DGKT (www.dgkt.de) war er jahrelang tätig. Ein persönliches Nachwort von deren Seite soll auch an dieser Stelle eingefügt werden:

Lieber Heinfried,

wir, die Deutsche Gesellschaft für Künstlerische Therapien DGKT e.V., verabschieden uns in Trauer von Dir. Wenn wir jetzt zurückblicken und wir uns fragen, wer Du für uns warst, dann gibt es eine Antwort: Du warst immer für uns da. Wenn wir die Organisatoren des Dresdener Studiengangs Dich brauchten; wenn die DGKT etwas medizinisch und organisatorisch kundigen Vorsitzenden brauchte – Du hast nicht gezögert Dich zur Verfügung zu stellen. Dafür Dir unser Dank. Und wenn Du all diese Verantwortlichkeiten in der Dir eigenen Stille übernahmst, – dann war es das, was uns jetzt als erstes einfällt. Wir danken Dir für diese Deine Selbstlosigkeit, mit der Du uns beigestanden bist und hoffen, dass wir in diesem stillen Kontakt beieinander bleiben.

Georg Franzen, Karl-Heinz Menzen, Christiane Gomolla-Bill und Deine Kolleginnen und Kollegen aus dem Vorstand

 

Zur Psychdynamik kreativen Gestaltens

Hampe / Monika Wigger (Hrsg.)

Gestalten – Gesunden

Zur Salutogenese in den Künstlerischen Therapien. Freiburg: Alber Verlag

im Buchhandel erhältlich für 36 €

Salutogenese001

 

Impulse für Therapie und Prävention

Die Gefühle der Verstehbarkeit, der Handhabbarkeit und der Sinnhaftigkeit sind nach Aaron Antonovsky die wesentlichen Komponenten der Salutogenese. Mit Hilfe der Künstlerischen Therapien können diese Resilienzfaktoren gestärkt und Ressourcen aktiviert werden. Dass und wie die gestaltbildende Verarbeitung von Alltags- und Lebenserfahrungen gesundheitserhaltende und gesundheitsfördernde Wirkungen hat, wird in Beiträgen aus den Bereichen der Künstlerischen Therapien, Medizin, Pädagogik, Psychologie und  Neurowissenschaften thematisiert.

ankuendigung-buchband

Ankündigung des 2. Themenbandes 2018

Kreative LernfelderHeinfried Duncker, Ruth Hampe & Monika Wigger (Hrsg.)

„Kreative Lernfelder“

Künstlerische Therapien in Kultur- und Bildungskontexten

Künstlerische Therapien nehmen einen wesentlichen Stellenwert in Kultur- und Bildungseinrichtungen ein. In diesem Band werden anhand einer Aufsatzsammlung zu unterschiedlichen Projektarbeiten Umsetzungsmöglichkeiten dargelegt. In dem Zusammenhang geht es um die Integration in sozialen Netzwerken, in kulturellen Bildungseinrichtungen wie Museen, aber auch um den Stellenwert insbesondere in der schulischen Arbeit sowie in der Flüchtlingsarbeit mit betroffenen Kindern und Jugendlichen. Anhand von exemplarischen Projekten, u.a. mit wissenschaftlichen Vergleichsstudien, wird dies anschaulich vermittelt. Künstlerische Therapien im Kontext inklusiver Handlungsfelder, in der Gewaltprävention und im bildgebenden Resonanz-Bezug werden erörtert. Damit wird der Bedeutung und die zunehmende Verankerung Künstlerischer Therapien in sozialen, kulturellen und schulischen Aufgabenbereichen entsprochen.

Themenband „Heil-Kunst“ von Karl-Heinz Menzen in der Buchreihe

Heil-Kunst